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T minus 14

oder warum mich alle ständig fragen wie weit ich bin.
Es ist schon komisch. Zum wiederholten Mal nähert sich das Ende eines Studienabschnitts, und obwohl etwas mehr als zwei Jahre dazwischen liegen hat sich nicht viel im Vergleich zu 2007 geändert. Obwohl in ein paar Wochen, zumindest für einen Teil von uns, die über Jahre hinweg gepflegten und gelebten Strukturen wegfallen werden, scheinen einige dennoch keine besseren Gesprächsthemen als die allgegenwärtige Masterarbeit zu wissen. Ständig wird darüber philosophiert wieviel man nicht noch schreiben muss, wie wenig Zeit man noch habe, und das grundsätzlich sowieso alles ganz schrecklich ist. Von der Bewertung des eventuellen Vorsprungs des einen oder anderen Kollegen ganz zu schweigen.
Isolation für den Endspurt
Aber ich bin selbst auch nicht viel besser. Zwei Wochen bleiben noch, das ist schon zu schaffen … so oder so ähnlich wiederhole ich mich fast stündlich. Und gleichzeitig versuche ich mich jeglicher Kommunikation zur Thematik MA zu entziehen. Aber das liegt wohl auch an den Fragen der anderen, rede ich mir zumindest ein. Kein Wunder also, dass die kommenden vierzehn Tage bis zum berüchtigten 01.06 schon vollständig verbucht, und bis ins kleinste Detail verplant sind. Freizeit wird bis auf ein Minimum reduziert, und das verdunkelte Zimmer wird wohl zu meinem besten Freund. Und was dann? Dann heißts erst einmal arbeiten, die schon verbrauchten aber nicht vorhandenen Überstunden reinholen in der Firma, und über die nächsten Monate entscheiden.
Und mal wieder raus gehen die Sonne genießen.










